Bizarre Festival
16.08.2002 bis 18.08.2002 in Weeze (Deutschland)
Am Donnerstag Morgen starteten wir um 7 Uhr fr�h die ca. 1.100 Kilometer weite Reise nach Weeze. Beide Autos wurden voll gepackt mit Bier, Campingausstattung, Essen und nat�rlich mit einer Gitarre, damit Piff und Martin musizieren k�nnen. Kurz vorm Mittagessen �berquerten wir die Grenze zu Deutschland, ab nun konnten wir unseren Gasfu� freien Lauf lassen. Um ca. 8 Uhr Abend gelangten wir nach Weeze und standen im Stau auf dem Weg zum Festival Gel�nde. Hier passierte uns schon das Erste Ungl�ck. Martin kam zu Sturz und zog sich, wie wir erst am n�chsten Nachmittag erfuhren, einen Sch�delbasisbruch zu.
Zum Festival selbst, einfach Riesig - Wiesen mal 10. Das Gel�nde ist ein verlassener Milit�rflughafen, der geradezu perfekt f�r so ein Festival ist. Die Leute waren sehr freundlich, wie eigentlich auf jedem Festival �blich. Nur unser gutes Bier tausche ich nicht mehr gegen ein Deutsches. Trotz dieses Ungl�cks versuchten wir halbwegs Spa� an dem Festival zu finden. Das Erste Highlight am Freitag war Jimmy Eat World. Nachdem traten leider nur noch die Chemical Brothers und DJ Shadow auf, die nicht unbedingt meine Richtung sind. Daf�r versprach der zweite Festival-Tag vieles.
Am Samstag Morgen besuchten wir Martin im Krankenhaus Krefeld, das ca. 80 km vom Festival Gel�nde entfernt war. Am Nachmittag verpassten wir leider den Phantom Planet auftritt, da uns der Krankenhaus Besuch bei Martin wichtiger war. Nachdem uns beim Grillen fast die Zelter abgebrannt w�ren und ich meine verlorene Kontaktlinse wieder gefunden habe konnte das Festival weitergehen. Die erste Band die wir sahen waren Filter, die die Gr��te Endt�uschung des Festivals �berhaupt waren, da der Auftritt gerade mal 30 Minuten dauerte und der Frontman eher eingebildet als sympathisch wirkte. Am Abend mein Pers�nliches Highlight, der Auftritt von meiner Lieblingsband KoRn. Sie spielten zwar das gleiche wie schon in New York, war aber mitten in der Menge viel intensiver.
Am Sonntag war das Programm dicht gedr�ngt, zuerst Emil Bulls, die eine wahnsinnig gute Live Show vollbrachten. Danach ein ebenfalls guter Auftritt von den Sportfreunden Stille, Farin Urlaub und Puddle of Mudd. Im Abendgrauen trat Incubus auf, die eine �hnlich gute Show wie in New York ablegten. Die Toten Hosen h�rte ich mir nur noch vom Zelt aus an, da ich schon viel zu m�de zum stehen und mitshacken war.
Nach nur 5 Stunden schlaf bauten Piff und ich unsere Zelter ab und fuhren zu Martin ins Krankenhaus. Um 10 Uhr starteten wir dann Richtung Heimat. Verkehr gab's so gut wie kaum und ich konnte ordentlich aufs Gas steigen, dass Ergebnis seht ihr an den Bildern.
Fazit: Von diesem Festival werden wir sicher noch unseren Kinder erz�hlen. Trotz der Pannen einfach nur genial.