6. Tag
02. Dezember 2003 � Wanderungen auf Tioman
In dieser Nacht hatte ich nicht besonders gut geschlafen, da die Brandung sehr laut war. Leider hatte ich keine Ohropax eingepackt, so missbrauchte ich unser mitgebrachtes Klopapier und bastelte mir eigene. Danach konnte ich zumindest etwas schlafen. F�r den Vormittag hatten wir uns die Wanderung zur Monkey Beach vorgenommen, dies fiel aber sprichw�rtlich ins Wasser, da es stark regnete. Daf�r hatte ich nun endlich Zeit, den Rucksack f�r den Rest der Reise neu zu packen, da er schon aus allen N�hten platzte.
Zu Mittag gingen wir in die Hoteleigene Bar und a�en wieder einmal Sweet Sour Chicken. Zum Gl�ck h�rte der Regen w�hrend des Mittagessens auf und wir konnten die Wanderung zur Monkey Beach beginnen. Zwischen den D�rfern Tekek und Air Batang sahen wir die �andere� Seite der Insel. An einigen steinigen Ufern und Abseits der Wege h�uften sich diverse M�llberge. Nach etwas �ber 1 Stunde erreichten wir das n�rdliche Ende von Air Batang. Ab hier f�hrte nur noch ein Trampelpfad, der durch den Regen sehr aufgeweicht war, weiter zur Monkey Beach. Da es wieder zu Nieseln begann, kehrten wir wieder um.
Beim R�ckweg entschlossen wir uns noch den Wasserfall in der N�he von Tekek anzusehen. Da aber nach der Mosche wieder nur ein aufgeweichter Trampelpfad weiterf�hrte, entschlossen wir uns auf die R�ckkehr zum Hotel. Ich setzte mich auf ein k�hles Bier in die Hotelbar und Martin genoss nochmals das warme Meer, das heute etwas ruhiger war.
Am sp�ten Nachmittag wanderten wir Richtung S�den zum Barjaya Tioman Beach Resort, die einzige Luxus-Ferienanlage auf dieser Insel. Die Anlage sah aus wie ein chinesischer Magic Life Club und hatte alles, was sonst auf der Insel nicht zu finden ist (Fu�ballplatz, Pony-Reitfarm, �).
Nachdem wir wieder nach Tekek zur�ckkehrten, holten wir uns in einem Kaufhaus Wasser und S��igkeiten f�r die Fahrt nach Singapur und gingen dann zur�ck auf unser Zimmer. Den Sonnenuntergang genossen wir wieder am Strand, aber diesmal ohne Bier.
Zum Abendessen setzten wir uns wieder in die Hotel-Bar. Nachdem wir mit dem Essen fertig waren fragte uns ein alter Chinese ob er sich nicht zu uns setzten k�nne. Wir stimmten zu und er lud uns auf eine Runde Bier ein. Er stellte sich mit �the whole bloddy island call me Uncle John� vor. Wir plauderten und diskutierten �ber das aktuelle Weltgeschehen und John erz�hlte uns wo er aufgewachsen ist und wie er auf die Insel gekommen ist. Wir waren nicht einmal mit dem Ersten Bier fertig, da bestellte er schon die n�chste Runde. Als er mit dem Bier fertig war, entschuldigte und verabschiedete er sich. Wir tranken noch gem�tlich unser Bier aus und gingen dann aufs Zimmer.