KoRn - Puddle of Mudd - Deadsy

am 24.06.2002 im Madison Square Garden, NYC

 

            

 

Seit Monaten warten wir auf diesen Moment und die letzten Stunden wollten einfach nicht vergehen. Gegen 7:30Uhr war es dann soweit. Wir brachen vom Hotel zum gegen�berliegenden Madison Square Garden auf, wo schon tausende Fans auf das Spektakel warteten. Wir hatten unsere Pl�tze ganz hinten in der letzten Reihe und somit die �bersicht �ber die ganze Halle.

P�nktlich um 8 Uhr begann die erste Vorgruppe namens �Deadsy�. Diese war uns v�llig unbekannt und dabei sollte es auch bleiben. Ihr �Prolo�-Auftritt war f�r mich nur ein Lachnummer und auch die Musik klang nur wie eine schlechte Kopie von �Orgy�.

Bei Puddle of Mudd hatte wir schon gr��ere Erwartungen, die sie durchaus erf�llten. Die B�hnenshow war etwas verhalten doch das ist auch nicht das wesentliche. Die gewaltige Stimme des begeisterte die Zuschauer bei Titeln wie �She hates me� und �Blurry�. Noch einer 40min Show und als Abschluss �Control� (mit einer Black Sabbath Einlage), war die Menge f�r den Headliner bereit.

Nach einer l�ngeren Umbaupause wurde dann die Halle dunkel und die zylindrische Videoleinwand gehoben.Es erscheint ein bandtypisches Video mit Kindern und KoRn berat die B�hne, startet mit �Here to stay�.

S�nger Jonathan Davis trug traditionell einen langen Mantel und Schottenrock. Die beiden Gitarristen Monkey und Head waren uns der Entfernung fast nicht auseinander zu kennen. Beide lieferten sich fast eine eigene Show als w�rden sie gegeneinander Headbangen. Alle f�nf Bandmitglieder waren stets jeder in einem eigenen Scheinwerferkegel, was aus der Entfernung einen gro�artigen Eindruck machte.

Als zweite Nummer folgte dann �Twist� und gleich darauf �Good God�. Dann der n�chste H�hepunkt der Show: �A.D.I.D.A.S.�, bei dem Jonathan die Zuschauer ein Solo singen lie�. Der einzige Tiefpunkt des Abends, au�er nat�rlich Deadsy, war ein leider etwas entt�uschendes �Blind�, was aber mit �Falling away from me� �Make me bad� und einem uns dem Atem verschlagenden �Freak on a leash�. Als dann bei darauf folgendem �Somebody Someone� Jonathan mit Menge mit einem �Get your fuckin hands up� zum �Mitshaken� motivierte war die H�lle los. Einen Anblick den wir sicher nie vergessen werden.

Nach einer k�nstlerischen Pause traten sie noch f�r eine Zugabe auf die B�hne. Diesmal nur Jonathan mit einem Dudelsack und es folgte ein �Shoots and Ladders�, bei dem einen jeden die G�nsehaut herunter lief.

Nach dieser grandiosen anderthalb Stunden Show in einer genialen Atmosph�re verabschiedeten sie sich mit einem alles gebenden �Got the life�. Der Konfettiregen lies es aussehen als w�rden sie in einer Schneekugel spielen.

Am Ende waren wir uns sicher, dass dieses Konzert die weite Reise auf alle F�lle wert war.